Die Gestaltung dieser Berufsschule basiert
auf zwei Ausgangspunkten: Einerseits soll das Gebäude zur
Aufwertung und Neubewertung der Ausbildungsform der Berufschule beitragen. Andererseits reagiert der Neubau auf seine Lage an der Autobahn A2, der wichtigsten
Nord- Süd- Achse der Niederlande.
Die Berufsschule strebt eine Neuorganisation der Ausbildung entlang neuer ‘Bildungsquadrate’
an, die sich aus technischen Studien, Wissenschaft,
Wirtschaft, Gesundheit und Kultur zusammensetzen. Eine
Sporthalle, sowie eine Aula sind miteinander verbunden und
zentral im Gebäude angelegt.
Zur optimalen Nutzung der Lage wurde ein flaches, langgestrecktes
Gebäude entworfen. Ein grosses Volumen in der Mitte
des Gebäudes kombiniert die Sporthalle und Aula, wodurch
ein grosszügiger Raum für schulische Aktivitäten geschaffen
wird. Die Bildungs-, Personal- und Nutzungsräume sind
in zwei Etagen, rund um diesen zentralen Bereich, organisiert.
Aus dem zweigeschossigen Gebäudeteil entwickelt sich östlich
von der zentralen Erschliessungsachse, ein eingeschossiger
Bereich, welcher 1 Meter höher als die umgebende Landschaft
liegt. Die Idee ist, dass durch die Erhöhung dieses Gebäudeteils,
technische Unterrichtsthemen, die oftmals vernachlässigt
werden, deutlicher sichtbar sind. Die erhöhte Lage bietet
den Schülern zudem einen freien Blick über die umliegende
Landschaft.
Das Gebäude hat eine besondere Breite und Länge. Das
notwendige Tageslicht wird durch Oberlichter geschaffen. Die
gross angelegten Unterrichtsräume können durch die beweglichen
Wände in kleinere Räume unterteilt werden. Um eher
an eine Laborumgebung zu erinnern und nicht das Bild einer
klassischen Berufsschule zu vermitteln, wird die Materialisierung
für Wände, Decken und Böden, einheitlich gestaltet.
| Auftraggeber | Hevo Projects |
|---|---|
| Standort | Echt |
| Umfang | 7.000 m2 |
| Entwurf | 2004-2006 |
| Realisierung | 2006-2007 |
| Baukosten | 7.1 Mio. EUR |












